Unter Kopierpapier versteht man holzfreies, ungestrichenes Papier, das in Standardformaten von A4 oder A3 (meistens mit einer Grammatur von 80 g/m²) in speziellen Maschinen, den sogenannten Kleinformatschneidern geschnitten wird. Die Papiere wurden speziell für die Verwendung in Farb- oder Schwarz-Weiß-Kopiergeräten entwickelt und müssen neben einer guten Aufnahme und Verankerung der Kopiererfarbe (des Toners) auch gute Laufeigenschaften (Runnability) auf den Druckrollen, selbst unter den kurzzeitigen Erhitzungen durch das Kopiergerät aufweisen. Kopierpapiere werden sowohl aus Recyclingfasern (Sekundärfasern) als auch aus Zellstofffasern beziehungsweise Holzstofffasern (Primärfasern) erzeugt. Moderne Kopierpapiere werden durch Spezialpapiermaschinen bereits dreilagig hergestellt, um dem Produkt gezielte Qualitätseigenschaften wie verbesserte Runnability mitzugeben und weisen Alterungsbeständigkeiten von über 200 Jahren auf.