Der Buchrücken ist die schmale Seite eines Buches, an der der Buchblock am Einband befestigt ist. Bei gebundenen Büchern mit festem Umschlag ist der Rücken meist scharnierähnlich mit den Buchdeckeln verbunden. Der Buchblock wird dabei von innen am Bundsteg eingehängt, gewöhnlich über das Einfügen einer Hülse. So bildet der Rücken eine Schutzkappe, die gleichzeitig die Deckel stabilisiert und somit eine saubere und feste Verbindung garantiert.

Beim Taschenbuch ist der Rücken in der Regel fest mit dem Buchblock verklebt. Um diese Befestigung noch flexibeler zu gestalten, werden hierbei für den Einband meist biegsame Materialien eingesetzt. Diese Art der Buchbindung wird Broschur genannt. Der Buchrücken kann gerundet oder gerade sein und trägt meist eine Beschriftung, die Autor, Titel und Verlag des Buches benennt. Bei aufgestelltem Buch kann die Schrift entweder senkrecht oder waagerecht, d.h. parallel zum Buchrückenfalz oder senkrecht dazu ausgeführt sein.

Eine falzparallele Beschriftung ist in Deutschland, Frankreich und Italien im Allgemeinen von unten nach oben (also mit nach links geneigtem Kopf), in angelsächsischen Ländern von oben nach unten (mit nach rechts geneigtem Kopf) zu lesen.

Bei liegend zu lagernden Büchern wird somit im europäischen Raum das Buch auf die Titelseite gelegt, im angelsächsischen Raum auf die Rückseite.